Trocknen

AVA liefert vertikale und horizontale Trockner die sowohl absatzweise als auch kontinuierlich betrieben werden können.

Kontakttrocknung

Der häufigste Einsatzfall für AVA Trockner ist die Kontakttrocknung. Die Energiezufuhr erfolgt hierbei über beheizte Flächen mit denen das Produkt in Kontakt gebracht wird. Die Beheizung erfolgt zumeist über doppelwandig ausgeführte Heizräume die mit Thermalöl, Heisswasser oder Dampf beaufschlagt werden. Mit Hilfe des AVA Mischwerkes wird das Produkt an den beheizten Flächen innerhalb des Trockners ausgetauscht und bis zur Siedetemperatur der Flüssigkomponente(n) aufgeheizt. Die Flüssigkeiten verdampfen und das Produkt kann so bis auf die gewünschte Restfeuchte getrocknet werden. Infolge der permanenten Homogenisierung des Produktes erhält man stets einheitliche Produkteigenschaften im gesamtem Prozessraum. Für Hochtemperaturanwendungen werden elektrische Widerstandsheizelemente mit hoher Leistungsdichte direkt auf dem Trocknermantel angeordnet. AVA hat mit diesem System bislang Beheizungstemperaturen bis 900°C realisiert.

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Konvektivtrocknung

AVA Trockner werden für eine Vielzahl von Anwendungen unter Einsatz der konvektiven Trocknung verwendet. Das zu trocknende Produkt wird hierbei intensiv mit einem Gasstrom in Kontakt gebracht, wobei die Flüssiganteile verdunsten und über den Gasstrom abgeführt werden. Filtersysteme oder Zyklone sorgen für eine Abscheidung von mitgerissenen Partikeln. Die Energiezufuhr erfolgt in der Regel durch die Abkühlung des Trocknungsgases im Produktraum oder zusätzlich über den beheizten Trocknermantel (Überlagerte Konvektiv- und Kontrakttrocknung). Produkteigenschaften, bzw. -qualität lassen sich im AVA Technikum ermitteln. Zur Konvektivtrocknung werden zumeist Luft, Abgase oder auch überhitzter Wasserdampf eingesetzt. Für faserige Produkte, Stoffe mit einer porösen Struktur oder auch temperaturempfindliche Produkt ist die Konvektivtrocknung der Kontakttrocknung zumeist überlegen.

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Strippen

Der Strippprozess ist ein Sonderfall der Konvektivtrocknung, bei dem eine Flüssigkomponente im Produkt gezielt verdunstet wird. Dies geschieht durch Herstellung eines möglichst großen Partialdruckgefälles des zu verdampfenden Stoffes zwischen Produktoberfläche und Gasphase. Von besonderer Effizienz ist der Prozess im vertikalen Konusapparat da hier das gesamte Trocknungsgut gezielt von unten nach oben durchströmt wird. Druck und Temperatur sind mit Rücksicht auf die Produkteigenschaften gezielt einstellbar um beispielsweise Kondensationseffekte herbeizuführen. Häufige Strippmedien sind Stickstoff oder überhitzter Wasserdampf.

HTK-T HTK-VT HVW-T HVW-VT HTC-VT HTC-T HTL
Verdampfen

Die AVA Baureihe HVW (Vertikal-/Konustrockner) ist zum Eindampfen von Flüssigkeiten hervorragend geeignet. Vorteilhaft ist das günstige Oberfläche/Volumenverhältnis, das insbesondere bei Verwendung beheizbarer Mischwerke für hohe Verdampfungsleistungen sorgt. Der Wärmeübergang wird mit Hilfe der Mitrava-Wendel, die mit geringem Abstand an der Behälterwand entlangfährt, gefördert. Durch Erhöhung der Wendeldrehzahl kann auch bei abnehmenden Füllgraden die gesamte Behälterheizfläche zur Wärmeübertragung ausgenutzt werden. Die intensive Flüssigkeitsbewegung entlang der Wandung sowie der geringe Wandabstand verhindern Anbackungen an den beheizten Flächen. Zumeist wird unter Vakuum verdampft, so dass einerseits ein höheres treibendes Temperaturgefälle zwischen beheizten Flächen und dem Produkt hergestellt wird und andererseits auch geringere Produkttemperaturen zur Verarbeitung empfindlicher Produkte realisierbar sind. Unter Einsatz von drehmomentstarken Antrieben und robusten Mischwerken können auch schwierige Produktkonsistenzen verarbeitet werden. Zur Energieeinsparung besteht die Möglichkeit den AVA Konusverdampfer mit AVA Voreindampstufen so zu kombinieren, dass ein mehrstufiger Verdampfungsprozess realisiert werden kann.

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Kristallisieren

Die Vorteile der AVA Kristallisatoren sind das weite Einsatzspektrum, die Handhabung schwieriger Konsistenzen, sowie die Möglichkeit zur Durchführung aller Prozessschritte (Verdampfung, Kristallisation, Trocknung) in einem Apparat. Die Kristallisation erfolgt zumeist chargenweise durch Beschickung einer salzhaltigen Lösung in den AVA Kristallisator. Durch Verdampfung des Lösemittels wird die Lösung in einen übersättigten Zustand überführt. Anschließend beginnt der Kristallisationsprozess durch weitere Übersättigung mittels Verdampfung, Temperatur- oder pH-Wert Veränderung. Das Kristallwachstum kann dabei mit Hilfe der Mischintensität beinflusst werden. Sobald die Kristalle ausreichend ausgebildet sind, besteht die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung in einem Fest-Flüssig Trennprozess oder die Möglichkeit zur weiteren Eindampfung bis hin zum Trockenstoff. Bei Abfallstoffen ist es auch denkbar, den Kristallbrei in Gebinde zu entleeren, in denen durch Abkühlung und Kristallwassereinlagerungen ein fester Reststoff entsteht.

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